Frankfurt/Main (dpa) - Der Betrug mit Kredit- und EC-Karten nimmt nach Erkenntnissen der Europäischen Zentralbank (EZB) weiter ab. Am häufigsten ist der Diebstahl von Kartendaten und Geheimnummern im Internet.

Vor allem die EMV-Technologie mit einer Art Mini-Computer habe das Plastikgeld sicherer gemacht, bekräftigte die Notenbank in ihrem zweiten Bericht über Kartenmissbrauch. Insgesamt richteten Datendiebe im Jahr 2011 demnach 1,16 Milliarden Euro Schaden an. Das waren 5,8 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, obwohl Kartennutzung damals noch nicht so ausgeprägt war.

Am häufigsten griffen Kriminelle Kartendaten und Geheimnummer (PIN) im Internet ab. Die Daten beziehen sich auf den Zahlungsraum Sepa, der 32 Staaten umfasst.

EZB-Mitteilung zu Kartenmissbrauch

EZB-Bericht zu Kartenmissbrauch