Barcelona (dpa) - Der Präsident des FC Barcelona, Sandro Rosell, hat Vorwürfe des FC-Bayern-Trainers Pep Guardiola gegen den Vorstand des spanischen Fußballmeisters zurückgewiesen.

"Wir waren von den Vorhaltungen sehr überrascht, aber sie stimmen einfach nicht", sagte Rosell in der Nacht zum Dienstag in einem Fernsehinterview mit dem katalanischen Sender 8TV.

Guardiola hatte der Barça-Führung in der vorigen Woche vorgehalten, falsche Informationen über ihn in Umlauf gebracht zu haben. "Man hat die Krankheit meines Nachfolgers Tito Vilanova dazu genutzt, mir Schaden zuzufügen", hatte der Bayern-Trainer gesagt. Rosell betonte: "Das ist völlig falsch." Er wolle aber keinen Streit mit dem früheren Erfolgstrainer der Katalanen und betrachte die Angelegenheit als erledigt.

"Ich bitte die Barça-Fans, sich nicht in Anhänger und Gegner Guardiolas aufspalten zu lassen. Wir sind alle Guardiola-Fans", sagte der Clubchef. Er würde es sogar begrüßen, wenn der jetzige Trainer des deutschen Meisters eines Tages Präsident des FC Barcelona werden wolle. "Dann würde ich für ihn stimmen", kündigte Rosell an.

Interview auf der Homepage des FC Barcelona