Hamburg (SID) - Die Europäische Handball-Föderation (EHF) hat auf den Rückzug des insolventen spanischen Serienmeisters Atlético Madrid reagiert und den Modus für die Champions-League-Qualifikation geändert. Wegen des zusätzlich frei gewordenen Platzes in der Gruppenphase wird es anstatt eines Wildcard-Turniers zwei zusätzliche Play-off-Partien geben. Hin- und Rückspiel werden zwischen dem 28. August und dem 1. September ausgetragen.

Das französische Team von Montpellier HB um den Ex-Kieler Thierry Omeyer trifft auf Wisla Plock (Polen) und würde im Falle eines Erfolgs in Gruppe B unter anderem gegen den THW Kiel spielen. Im zweiten Vergleich stehen sich HC Metalurg (Mazedonien) und die ungarische Mannschaft von Pick Szeged gegenüber. Der Sieger wird in Gruppe C eingegliedert, in der kein deutsches Team vertreten ist.

Um das dritte noch freie Ticket für die Gruppenphase stehen sich im deutschen Duell Champions-League-Sieger HSV Hamburg und die Füchse Berlin gegenüber. Dieses Duell ist von den Veränderungen nicht betroffen. Die Berliner haben am 21. August zunächst Heimrecht, die Entscheidung fällt zwei Tage später in Hamburg. Der Sieger trifft in Gruppe D unter anderem auf die SG Flensburg Handewitt.