Berlin (AFP) Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung verlangt nach dem Foltertod des kamerunischen Journalisten und Bürgerrechtlers Eric Lembembe strafrechtliche Konsequenzen. Als "sehr mutiger" Vorkämpfer für Homosexuellenrechte habe dieser "öffentlich die Gewalt gegen Schwule, Lesben und Transgender kritisiert", erklärte Markus Löning am Donnerstag in Berlin. "Die Tat muss aufgeklärt und strafrechtlich verfolgt werden." Kameruns Regierung sei "verpflichtet, gegen Hass und Homophobie vorzugehen und Menschenrechtsverteidiger zu schützen".