Berlin (dpa) - Bernie Ecclestones Arbeitgeber hält nach der Anklageerhebung durch die Münchner Staatsanwaltschaft vorerst an dem Formel-1-Geschäftsführer fest.

In einer sechszeiligen Mitteilung auf der Homepage gab das Investmentunternehmen CVC im Namen der Formula One Group aber auch kein eindeutiges Bekenntnis zu dem 82 Jahre alten Briten ab. "Der Vorstand wird die Entwicklung der Situation weiterhin entsprechend beobachten", hieß es dort.

Ecclestone habe nun sechs Wochen Zeit, auf die Anklage zu antworten, ehe es zu einem möglichen Prozess komme, erklärte CVC noch einmal. Das Investmentunternehmen hatte die Formel 1 vor rund sieben Jahren übernommen und Ecclestone als Geschäftsführer eingesetzt.

Beim Verkauf der Anteile der BayernLB an CVC soll sich Ecclestone nach Ansicht der Münchner Staatsanwaltschaft der Bestechung und Beihilfe zur Untreue schuldig gemacht haben. Er hatte dem damaligen Bankenvorstand Gerhard Gribkowsky 44 Millionen Dollar gezahlt. Ecclestone hat die Schmiergeld-Vorwürfe stets bestritten.

Mitteilung bei CVC