Berlin (SID) - Box-Weltmeister Marco Huck hat sich vor seinem Rückkampf gegen Pflichtherausforderer Firat Arslan selbstkritisch gezeigt. "Ich habe Firat im letzten Jahr unterschätzt. Das ärgert mich. Doch dieses Mal werde ich es besser machen", sagte der 28-Jährige vor dem Duell am 14. September in Stuttgart. Die beiden Cruisergewichtler waren bereits im November 2012 gegeneinander angetreten, damals hatte WBO-Champion Huck gegen den Schwaben Arslan umstritten nach Punkten gesiegt.

"Ich glaube, ich werde die gleiche Leistung wie im ersten Kampf zeigen. Wenn es ein faires Urteil gibt, dann gewinne ich", sagte der 42-jährige Arslan, der sich mit einem Sieg gegen Varol Vekiloglu auf Platz eins der WBO-Weltrangliste vorgeschoben hatte. Huck verteidigte seinen WM-Gürtel zuletzt gegen den Briten Ola Afolabi erfolgreich.

"Für uns war das eine Frage der Ehre", sagte Sauerland-Geschäftsführer Chris Meyer: "Beide haben sich damals als Sieger gesehen. Doch solche Dinge kann man ganz einfach klären, indem man den WM-Kampf einfach noch einmal macht. So kann man sehen, wer der Bessere ist."