Köln (SID) - Der Deutsche Hockey-Bund (DHB) muss sich auf Veränderungen im Hallenhockey einstellen. Der Weltverband FIH hat mit der Fokussierung auf vier anstatt fünf Feldspieler eine maßgebliche Änderung vorgenommen. Mit dem Modus "Fünf gegen Fünf" erhofft sich der Verband einen weltweiten Boom.

Für Deutschland bedeutet die FIH-Entscheidung, dass Hallenhockey in Zukunft vermutlich mit vier Feldspielern plus Torwart gespielt wird. Damit soll mehr Platz auf dem Spielfeld entstehen, wodurch noch mehr spannende Aktionen für die Zuschauer garantiert seien, erklärte der FIH in einem Statement.

DHB-Präsident Stephan Abel ist unzufrieden mit der neuen Regelung. "Wir sind nicht besonders glücklich mit dieser Entscheidung der FIH", sagte Abel. "Da wir qua Statuten dem Reglement des Weltverbandes unterworfen sind, werden wir darauf reagieren müssen. Wie das genau aussieht, wird erst nach der Arbeit der Ausschüsse feststehen", erklärte der Präsident, der Ende Mai in seine fünfte Amtszeit gewählt wurde.

International steht bereits fest, dass sowohl die Europameisterschaften 2014 in Wien (Herren) und Prag (Damen) als auch die Weltmeisterschaften in Leipzig (2. bis 8. Februar 2015) in der neuen Variante ausgetragen werden.