Khartum (AFP) Ein Korrespondent der Nachrichtenagentur Bloomberg hat den Sudan nach Angaben einer Nichtregierungsorganisation (NGO) "aus Angst um sein Leben" verlassen. Der Brite Michael Gunn sei zuvor willkürlich festgenommen und geschlagen worden, teilte das in New York ansässige Komitee zum Schutz von Journalisten (CPJ) am späten Mittwochabend (Ortszeit) mit. Gunn habe Ende Juni über eine Veranstaltung der oppositionellen Umma-Partei berichten wollen, als Agenten in Zivil ihn verschleppt hätten.