Grosseto (dpa) - Ein Richter im italienischen Grosseto hat erste Strafen für das "Costa Concordia"-Unglück verhängt. Fünf Angestellte der Reederei wurden zu Haftstrafen zwischen anderthalb und knapp drei Jahren verurteilt. Sie mussten sich wegen fahrlässiger Tötung verantworten. Die Männer hatten ihre Schuld eingestanden und kamen so um einen Prozess herum. Der Prozess gegen Kapitän Francesco Schettino läuft. 32 Menschen waren im Januar 2012 gestorben, als das Kreuzfahrtschiff auf Grund lief und teilweise sank.