Berlin (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel will die spezifische Förderung Ostdeutschlands nach 2019 beenden, den Solidaritätszuschlag aber beibehalten. Manche Regionen in den neuen Ländern stünden wirtschaftlich besser da als Teile der alten Bundesrepublik, sagte Merkel der "Welt am Sonntag". Die Einnahmen aus dem Soli, der im Zusammenhang mit der deutschen Einheit eingeführt worden war, will Merkel künftig für Infrastrukturmaßnahmen in ganz Deutschland nutzen. 2019 läuft der Solidarpakt II aus.