Jerusalem (AFP) Mit einer Plakatkampagne unter dem Motto "Spät, aber nicht zu spät" will das Simon-Wiesenthal-Zentrum ab Dienstag in drei deutschen Großstädten letzte noch lebende NS-Kriegsverbrecher aufspüren. Bis zu 25.000 Euro Belohnung werden auf den schwarz-roten Postern für Hinweise ausgelobt, die zur Ergreifung noch lebender Täter führen. Wie Efraim Zuroff, Leiter des Wiesenthal-Zentrums in Jerusalem und Chefnazijäger der Organisation am Sonntag mitteilte, werden die Plakate der Operation Last Chance in Berlin, Hamburg und Köln aufgehängt werden.