Berlin (dpa) - Die deutschen Geheimdienste geraten in der US-Ausspähaffäre immer mehr unter Druck. Der Verfassungsschutz räumte ein, dass er selbst ein Spähprogramm des US-Nachrichtendienstes NSA verwendet. Seine Behörde teste die Software, setze sie aber "derzeit" nicht für ihre Arbeit ein, sagte Präsident Hans-Georg Maaßen. Der "Spiegel" berichtete unter Berufung auf NSA-Dokumente vom Januar, der BND habe sich für eine laxere Auslegung deutscher Datenschutzgesetze eingesetzt, um den Austausch zu erleichtern.