Berlin (dpa) - Die Hinweise auf eine Einbindung europäischer Nachrichtendienste in die Ausspähprogramme des US-Geheimdienstes NSA verdichten sich. Nach Darstellung des Ex-NSA-Chefs Michael Hayden hatten die USA ihre Kooperation mit den Europäern nach den Anschlägen vom 11. September 2001 ausgeweitet - und dabei keinen Zweifel an den Zielen gelassen: Sie seien sehr offen zu ihren Freunden gewesen. Auch laut "Spiegel" arbeiten deutsche und US-Geheimdienste enger zusammen als bisher bekannt. Der BND und das Bundesamt für Verfassungsschutz setzen demnach eine Spähsoftware der NSA namens "XKeyscore" ein.