Köln (SID) - Speerwerfer Lars Hamann (Dresden) hofft nach seiner mit persönlicher Bestleistung von 84,20 m erfüllten WM-Norm (83,50 m) auf ein Last-Minute-Ticket für die Leichtathletik-WM in Moskau (10. bis 18. August). "Ich hoffe, dass ich Schwarz-Rot-Gold anziehen darf", sagte der DM-Dritte am Sonntag 48 Stunden nach seiner überraschenden Leistungssteigerung beim Sportfest im sächsischen Neukieritzsch dem Internet-Portal leichtathletik.de.

"Eigentlich wollte ich mich nach der DM aufgrund einer Verletzung am Knie operieren lassen. Aber nach Gesprächen mit den Ärzten und Trainern wollte ich nun meine ansteigende Form ausreizen", sagte der 24-Jährige weiter.

Hamann könnte in Moskau als zweiter deutscher Speerfwerfer neben Thomas Röhler (Jena) starten, der bereits zum bisher 55-köpfigen WM-Aufgebot des Deutschen Leichtathletik-Verbands (DLV) zählt. Der DLV will am 29. Juli die Nachnominierungen vornehmen.