Berlin (AFP) Der frühere Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan hat vor dem Untersuchungsausschuss zum Euro Hawk die Entscheidung für das Drohnen-Projekt grundsätzlich verteidigt. Es handele sich um die "richtige Technologie", um die Aufklärungsbedürfnisse der Bundeswehr zu erfüllen, sagte Schneiderhan am Montag im Ausschuss. Schneiderhan räumte vor dem Ausschuss ein, dass mit dem System "flugbetrieblich gesehen Neuland" betreten wurde und Probleme zum Zeitpunkt der Entscheidung vor rund fünf Jahren absehbar waren. Diese seien aber stets und übereinstimmend als lösbar erachtet worden. "Es war niemand zu diesem Zeitpunkt da, der gesagt hätte: nein."