Berlin (dpa) - Bund und Länder haben im ersten Halbjahr 2013 erneut mehr Steuern eingenommen - trotz des zurückhaltenden Wirtschaftswachstums. Wie das Bundesfinanzministerium in seinem Monatsbericht für Juli berichtete, lagen die Steuereinnahmen von Januar bis Juni mit 277,5 Milliarden Euro um 3,5 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Besonders deutlich legten von Januar bis Juni die Ländersteuern mit gut 11 Prozent zu. Die günstige Einnahmesituation ist vor allem auf die stabile Lage am Arbeitsmarkt zurückzuführen.