Jerusalem (AFP) In Israel sorgt erneut eine EU-Regelung zum Umgang mit den israelischen Siedlungen für Aufregung. Die Zeitung "Haaretz" veröffentlichte am Dienstag einen Brief mit Datum vom 8. Juli der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton an mehrere EU-Kommissare, in dem sie bis Jahresende die Annahme von klaren Regeln für die Kennzeichnung von Produkten aus israelischen Siedlungen ankündigt. Die EU will sicherstellen, dass solche Produkte nicht als "Made in Israel" ausgezeichnet werden, sondern für den europäischen Verbraucher als Waren aus den Siedlungen erkennbar sind.