Berlin (dpa) - Duschgel, Zahnpasta, Rasierschaum oder Lippenstift: Fast ein Drittel der Körperpflegeprodukte in Deutschland enthält nach einer neuen Studie von Umweltschützern hormonell wirksame Stoffe. Der Zusatz dieser Chemikalien sei zwar legal, sie stünden aber im Verdacht, die Fruchtbarkeit zu mindern oder die Pubertät früher beginnen zu lassen, teilte der Bund für Umwelt und Naturschutz mit. Das Berliner Bundesinstitut für Risikobewertung ist allerdings gegen eine generelle Verdammung sämtlicher Substanzen.