Bamako (AFP) Nach mehreren gescheiterten Anläufen ist für Ibrahim Boubacar Keïta diesmal die Präsidentschaft in Mali in greifbare Nähe gerückt. Der 68-jährige Politfürst, dem der Rufe eines Mannes anhaftet, der auch mit harter Hand durchgreift, könnte die Wahl vom Sonntag in Mali womöglich schon im ersten Durchgang für sich entschieden haben. Im Wahlkampf hatte der frühere malische Regierungschef dem tief gespaltenen Land vor allem versprochen, für "Aussöhnung" zwischen den verfeindeten Lager zu sorgen.