Paris (AFP) Der Hauptverdächtige bei den Ermittlungen zu den Morden an zwei tunesischen Oppositionspolitikern stammt offenbar aus Frankreich und saß dort zwischenzeitlich wegen Gründung einer Dschihad-Gruppierung im Gefängnis. Bei dem von den tunesischen Behörden gesuchten Bubaker al-Hakim handle es sich "sehr wahrscheinlich" um einen in Paris geborenen Islamisten gleichen Namens, verlautete am Montag aus informierten Kreisen in Paris. Der 30-Jährige war demnach 2008 wegen Gründung einer Gruppe, die Männer für einen Kampf gegen die US-Besatzer im Irak rekrutierte, zu sieben Jahren Haft verurteilt worden.