Brüssel (dpa) - Die EU-Kommission will keine Trinkwasserleitungen für Datenkabel nutzen. Entsprechende Medienberichte hat der Sprecher der zuständigen EU-Kommissarin Neelie Kroes in Brüssel zurückgewiesen.

"Die war niemals ein Kommissionsvorschlag und wird es niemals sein", sagte er. "Das macht keinen Sinn, es wäre zu gefährlich."

Die Kommission habe angeregt, verschiedene Leitungen durch gemeinsame Rohre zu verlegen, zum Beispiel für Strom, Wärme oder Gas. Dies soll die Kosten für den Ausbau schneller Internetverbindungen drücken. Datenkabel könnten so neben bestehenden Leitungen verlegt werden - aber nicht innerhalb von Wasserleitungen.

EU-Kommission zum Breitbandausbau

Mitteilung Umweltbundesamt