Washington (dpa) - Dem FBI ist ein landesweiter Schlag gegen Kinderprostitution gelungen. In einer dreitägigen Razzia nahmen die Fahnder 159 mutmaßliche Zuhälter fest und brachten 105 Kinder und Jugendliche in Sicherheit, wie das FBI am Montag (Ortszeit) meldete.

Die Opfer seien zwischen 13 und 17 Jahre alt.

Die Operation "Cross Country" zielte auf Orte ab, an denen vor allem Mädchen als Prostituierte arbeiteten, sagte der zuständige Ermittler Ron Hosko. "Das beinhaltet Straßenzüge, Lkw-Raststätten, Motels, Kasinos, Internetseiten, Plattformen für soziale Medien und dergleichen", ergänzte er.

Bei den Razzien in 76 US-Städten stellten die Ermittler auch Bargeld, Drogen und Waffen sicher.

FBI-Mitteilung