Paris (dpa) - Carla Bruni-Sarkozy (45) hat Ärger mit wütenden Bürgern. Die Sängerin und frühere französische First Lady wird in einer Online-Petition von Zehntausenden Internetnutzern aufgefordert, 410 000 Euro an gemeinnützige Organisationen zu spenden.

Diese stolze Summe hatte der Staat zwischen 2011 und 2012 für die Website der Frau des damaligen Präsidenten Nicolas Sarkozy ausgegeben. "Diese Seite hätte von sonst wem für weniger als 10 000 Euro erstellt werden können", kritisiert Petitionsorganisator Nicolas Bousquet.

Bruni-Sarkozy drohte über ihren Anwalt mit Anzeigen wegen Verleumdung. Sie hatte sich als Première Dame unter anderem für HIV-infizierte Mütter und deren Kinder eingesetzt. Die Petition wurde bis Dienstagnachmittag von mehr als 86 000 Menschen unterstützt.

Online-Petition