Madrid (AFP) Der Lokführer des entgleisten Zuges in Spanien hat nach Gerichtsangaben zur Zeit des Unglücks telefoniert und offenbar einen Plan konsultiert. Die Auswertung der Blackbox deute darauf hin, dass der 52-jährige Lokführer mit einem Angestellten der Bahngesellschaft, womöglich einem Kontrolleur, telefonierte, erklärte das Gericht am Dienstag. Zugleich habe er offenbar einen Plan oder ein anderes Dokument gelesen. Bei dem Unglück bei Santiago de Compostela waren am Mittwochabend 79 Menschen ums Leben gekommen.