Berlin (dpa) - In der Drohnen-Affäre hat der für Rüstung zuständige Staatssekretär Stéphane Beemelmans die Verantwortung für den späten Stopp des umstrittenen "Euro Hawk"-Projekts übernommen. Im Untersuchungsausschuss verteidigte er seine Entscheidung, Verteidigungsminister Thomas de Maizière kaum in den Projektverlauf einzubinden. Beemelmans hatte de Maizière nach eigenen Angaben erst am 13. Mai 2013 über den Abbruch des Beschaffungsprogramms unterrichtet. De Maizière hatte sich darüber beklagt, dass er unzureichend in das Projekt eingebunden worden sei.