Berlin (dpa) - Auch Verteidigungs-Staatssekretär Rüdiger Wolf hat die späte Information von Minister Thomas de Maizière über die Probleme bei der Aufklärungsdrohne "Euro Hawk" verteidigt. Der Spitzenbeamte erfuhr nach eigenen Angaben im Februar 2012 von einer drohenden Kostenexplosion. Dies sei für ihn zwar haushaltsrelevant gewesen, sagte er im Drohnen-Untersuchungsausschuss. Aber: "Es war kein eingetretenes oder nicht beherrschbares Risiko." Deswegen sei es "kein ministerrelevantes Thema" gewesen. Staatssekretär Stéphane Beemelmans hatte dafür zuvor bereits die Verantwortung übernommen.