Fort Meade (dpa) - Der mutmaßliche Wikileaks-Informant Bradley Manning ist vom US-Militärgericht in Fort Meade in 19 von 21 Anklagepunkten schuldig gesprochen worden. Freigesprochen wurde der 25-jährige Obergefreite jedoch von Richterin Denise Lind vom Vorwurf der "Unterstützung des Feindes". Mit dem Richterspruch droht Manning eine Höchststrafe von 144 Jahren Gefängnis. Das Strafmaß soll jedoch erst im August verkündet werden. Die Staatsanwaltschaft hatte bereits vor dem Prozess darauf verzichtet, bei einem Schuldspruch die Todesstrafe zu fordern.