Frankfurt/Main (dpa) - Die Pläne für eine Verkleinerung des Commerzbank-Vorstands werden konkreter. Das Thema wurde kurzfristig auf die Tagesordnung der Aufsichtsratssitzung am kommenden Mittwoch (7.8.) gesetzt.

"Dann sollen auch schon Entscheidungen fallen", hieß es am Donnerstag in Aufsichtsratskreisen. Damit wurden der Nachrichtenagentur dpa in Frankfurt entsprechende Medienberichte bestätigt. Einige Kontrolleure sehen nach dpa-Informationen jedoch noch "erheblichen Diskussionsbedarf".

Nach einem Bericht des "Handelsblatts" (Donnerstag) sollen die beiden für die interne "Bad Bank" zuständigen Manager Jochen Klösges und Ulrich Sieber das Institut verlassen. Sieber ist auch Personalvorstand. Stimmt der Aufsichtsrat den Plänen zu, würde der Vorstand des Dax-Konzerns von neun auf sieben Mitglieder schrumpfen. Die Commerzbank hätte dann ebenso viele Vorstände wie die deutlich größere Deutsche Bank. Verkleinern will die Commerzbank Medienberichten zufolge auch die Zahl ihre gut 50 Bereichsvorstände.

Die Commerzbank ist seit geraumer Zeit auf Sparkurs.

Kürzlich war der Abbau von rund 5200 Stellen beschlossen worden. Eine logische Folge der schrumpfenden Bank wäre eine verkleinerte Führungsebene. Ein Konzernsprecher wollte die Berichte nicht kommentieren.

"Handelsblatt"-Bericht

"FAZ"-Bericht

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