Berlin (dpa) - Der Berliner Filmproduzent Artur "Atze" Brauner hat von seiner Familie einen umfassenden Werkkatalog zum 95. Geburtstag bekommen. "Er ist vor Freude fast in Ohnmacht gefallen", berichtete seine Tochter und Co-Produzentin Alice Brauner.

"Er hat schmunzelnd gesagt: "Theoretisch kann ich ja jetzt abtreten, hier ist alles drin, was ich jemals gemacht habe."" Brauner, eine prägende Figur des deutschen Nachkriegskinos, hat mit seiner Berliner "Central Cinema Company" mit als 500 Filme herausgebracht, darunter auch viele, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern wie etwa "Morituri" (1948), "Hitlerjunge Salomon" (1989) und "Der letzte Zug" (2006).

CCC Filmkunst