Moskau (dpa) - Asyl für Edward Snowden in Russland: Der frühere US-Geheimdienstexperte hat nach mehr als fünf Wochen den Moskauer Flughafen Scheremetjewo verlassen. Er darf ein Jahr im größten Land der Erde bleiben. Der Antrag des 30-Jährigen auf vorläufiges Asyl sei genehmigt worden, sagte Snowdens russischer Anwalt Anatoli Kutscherena.  Der außenpolitische Berater des Kremlchefs Wladimir Putin, Juri Uschakow, nannte den Fall eine "ziemlich unbedeutende Angelegenheit", die sich nicht negativ auf die Beziehungen mit den USA auswirken werde.