Paris (AFP) Binnen eines Jahrzehnts ist die Zahl der an schweren Durchblutungsstörungen in den Beinen leidenden Patienten einer weltweiten Studie zufolge um fast ein Viertel gestiegen. Während im Jahr 2000 noch 164 Millionen Menschen an der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) litten, waren es 2010 schon 202 Millionen, wie aus den am Donnerstag vom britischen Medizinjournal "The Lancet" veröffentlichten Ergebnissen hervorgeht. Der Studie liegen Untersuchungen in 34 Ländern zugrunde, denen zufolge sich die Krankheit vor allem bei Menschen mittleren Alters in Entwicklungsländern rapide ausgebreitet hat.