Mannheim (dpa) - Ein "natürliches Mineralwasser" muss nicht absolut rein sein - das Gebot "ursprünglicher Reinheit" der bundesweiten Mineral- und Tafelwasserverordnung "fordert keine absolute Abwesenheit von Schadstoffen". Das entschied der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg. Damit unterlag das Land Baden-Württemberg, das fünf Mineralquellen die Zulassung verweigern wollte, weil dort Abbauprodukte von Pflanzenschutzmitteln nachgewiesen worden waren.