Berlin (AFP) - (AFP) Der jüdisch-amerikanische Interessenverband American Jewish Committee (AJC) hat den Umgang Deutschlands mit Unterstützern der radikal-islamischen Schiitenorganisation Hisbollah kritisiert. "Es ist schwer nachzuvollziehen, dass Anhängern einer Bewegung, die kürzlich von der EU als Terrorgruppe gelistet wurde, freien Lauf bei der Verbreitung ihrer Hasstiraden gelassen wird", erklärte am Donnerstag Deidre Berger, Direktorin des AJC Berlin Ramer Institute. Anlass der Kritik ist die "Al-Kuds"-Demonstration am Samstag in Berlin. Diese wird laut AJC vom Iran und der Hisbollah organisiert und richte sich gegen den Staat Israel.