Fort Meade (AFP) Ausgerechnet ein Zeuge der Anklage hat dem von einem US-Militärgericht schuldig gesprochenen Wikileaks-Informanten Bradley Manning wertvolle Argumente zu seiner Verteidigung geliefert. Keine der Personen, die in den von Manning weitergespielten Geheimdokumenten zum Afghanistankrieg erwähnt sind, sei infolge deren illegaler Veröffentlichung getötet worden, räumte der frühere Brigadegeneral Robert Carr am Mittwoch (Ortszeit) zu Beginn der Beratungen über das Strafmaß ein. Der Geheimdienstspezialist hatte die internen Ermittlungen der US-Spionageabwehr zu dem Fall geleitet. Carr zufolge könnten die Unterlagen aber Feinden der USA nützlich sein.