Brasilia (AFP) - (AFP) Wenige Tage nach der Abreise von Papst Franziskus aus Brasilien hat Präsidentin Dilma Rousseff ein von der Kirche kritisiertes Gesetz ratifiziert, dass Opfer sexuellen Missbrauchs besser schützt. Die linksgerichtete Politikerin setzte das Gesetz am Donnerstag ohne jegliche Einwände in Kraft, wie ihr Büro mitteilte. Damit sind künftig kostenlose Notbehandlungen für Missbrauchsopfer in öffentlichen Krankenhäusern und die Ausgabe von Medikamenten wie der "Pille danach" erlaubt, um ungewollten Schwangerschaften vorzubeugen.