Berlin (dpa) - Ein weiterer Schuldenschnitt für Griechenland ist nach Ansicht von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) kein Thema. "Für einen Schuldenschnitt sehe ich keine Notwendigkeit.

Ein solcher Schritt würde das gerade neu gewonnene Vertrauen in die Eurozone erschüttern und den Reformdruck von den Krisenländern nehmen", sagte Rösler der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Die Lage in Griechenland sei besser als noch vor einem Jahr. "Griechenland hat mit der neuen Regierung erkennbare Fortschritte gemacht." An Strukturreformen auf dem Arbeitsmarkt, in den sozialen Sicherungssystemen, in der Verwaltung und bei der Privatisierung von Staatsbetrieben in Athen führe kein Weg vorbei. Wirtschaftsforscher dagegen erwarten absehbar einen erneuten Schuldenerlass für das Euro-Krisenland, bei dem vor allem staatliche Gläubiger wie Deutschland Milliarden abschreiben müssten.

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Umsetzungsbericht Griechenland

IWF-Bericht zu Griechenland

Dijsselbloem-Interview Juli 2013