Managua (dpa) - Nach Einschätzung nicaraguanischer Wissenschaftler könnte eine Mutation im Erbgut von Moskitos für die Dengue-Epidemie in Mittelamerika verantwortlich sein. Die ursprüngliche Form der Krankheit habe es in der Region schon immer gegeben, sagte der Mediziner Ricardo Aguilar Noguera vom klinischen Labor Barrios in Chinandega der Zeitung "El Nuevo Diario". Derzeit würden aber immer mehr Fälle einer Dengue-Variante registriert, die die Blutplättchen zerstört und schnell zum Tod führt. Zudem seien die mutierten Mücken offenbar resistent gegen herkömmliche Insektenvernichtungsmittel.