Berlin (AFP) - (AFP) Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat die Weitergabe von Mobilfunkdaten an ausländische Geheimdienste verteidigt. Die Übermittlung von Handynummern erfolge auf Grundlage des BND-Gesetzes und habe sich unter der Präsidentschaft von Gerhard Schindler nicht geändert, teilte ein Sprecher am Samstag in Berlin mit. Laut interner Dienstvorschrift unterbleibe eine Datenübermittlung, wenn erkennbar sei, dass die schutzwürdigen Interessen eines Betroffenen das Allgemeininteresse überwögen. Die Daten dürften nicht als Grundlage für Folter oder eine Verurteilung zum Tode verwendet werden. Dieser Zusatz erfolge bei "Erkenntnismitteilungen" an ausländische Partnerdienste.