München (AFP) Trotz Bedenken von Mitarbeitern hat der Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND) einem Medienbericht zufolge angeordnet, Mobilfunknummern verdächtiger Zielpersonen an ausländische Partnerdienste weiterzugeben. Wie die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf gemeinsame Recherchen mit dem NDR-Magazin "Panorama" am Samstag berichtete, soll sich der BND-Chef Gerhard Schindler über Bedenken von Mitarbeitern hinweggesetzt haben, die befürchteten, dass der US-Geheimdienst die Daten zur Ortung von Verdächtigen bei Drohnenangriffen benutzt könnte.