Bagdad (dpa) - Die irakische Hauptstadt Bagdad ist erneut von einer Serie heftiger Autobombenanschläge erschüttert worden. Mindestens 50 Menschen wurden dabei getötet, weitere etwa 140 verletzt, berichtete der arabische Nachrichtensender Al-Dschasira unter Berufung auf Sicherheitsbeamte. Die Sprengsätze detonierten in vorwiegend von Schiiten bewohnten Stadtteilen. Die Gewalt im instabilen Irak hat zuletzt wieder stark zugenommen. Der Machtkampf zwischen Sunniten und Schiiten war nach dem Abzug der US-Truppen vor eineinhalb Jahren neu ausgebrochen.