Mexiko-Stadt (dpa) - Unbekannte haben im Nordwesten Mexikos sieben Menschen getötet. Die Polizei habe die Leichen nahe der Ortschaft El Fuerte im Bundesstaat Sinaloa entdeckt, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Die Opfer seien zunächst gefoltert und dann erschossen worden. Drei der Toten waren demnach gefesselt. Am gleichen Ort waren in den vergangenen Wochen bereits acht weitere Leichen entdeckt worden.
Sinaloa ist die Heimat des gleichnamigen Drogenkartells. Dessen Chef Joaquín "El Chapo" Guzmán gilt als der meistgesuchte Drogenhändler der westlichen Welt.