Moskau (AFP) Trotz ihres Aufsehen erregenden Kusses bei der Medaillenvergabe haben zwei russische Weltmeisterinnen versichert, nur gute Freundinnen zu sein. Die Läuferinnen Xenia Rischowa und Julia Guschtschina zeigten sich am Dienstag empört über die Berichterstattung über ihren Kuss auf die Lippen und den Verdacht, sie unterhielten ein lesbisches Liebesverhältnis. Sie seien am Samstag nach ihrem Sieg in der 4x400-m-Staffel bei der Leichtathletik-WM in Moskau einfach überwältigt gewesen, sagte Rischowa der Nachrichtenagentur ITAR-TASS. Der Kuss wurde von Medien und Aktivisten als Protest gegen Russlands Anti-Homosexuellen-Gesetz gewertet.