London (AFP) - (AFP) Die britische Regierung will nicht militärisch in Syrien eingreifen, bevor die Ergebnisse der UN-Untersuchung zum mutmaßlichen Einsatz von Chemiewaffen bei Damaskus vorliegen. Dies geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Beschlussvorlage des Kabinetts für das britische Unterhaus vor, über die am Donnerstag abgestimmt werden soll. Alle Möglichkeiten müssten ausgeschöpft werden, um dem UN-Sicherheitsrat zu erlauben, nach Vorlage der Untersuchungsergebnisse einen Beschluss zum weiteren Vorgehen zu treffen, hieß es in der Vorlage. Das Oberhaus müsste danach ebenfalls noch über einen möglichen Militäreinsatz abstimmen.