London (AFP) Der irische Billigflieger Ryanair muss seine Beteiligung am irischen Konkurrenten Aer Lingus zum großen Teil verkaufen. Die britische Wettbewerbsbehörde entschied am Mittwoch, dass Ryanair seinen Anteil von 29,8 Prozent an Aer Lingus auf fünf Prozent reduzieren muss. Ryanair kündigte umgehend Berufung an. Aer Lingus dagegen zeigte sich erleichtert: Die Entscheidung der Kartellbehörde sei eine erneute Bestätigung dafür, dass die bisherige Minderheitsbeteiligung des härtesten Wettbewerbers wettbewerbsschädlich sei - und "völlig konträr" zu den Interessen der Passagiere, die zwischen Großbritannien und Irland befördert werden.