Tokio (AFP) - (AFP) Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) wirft der japanischen Atomaufsicht vor, mit Angaben zu den jüngsten Ereignissen im Unglücksreaktor Fukushima Verwirrung zu stiften. In einem Schreiben an die japanische Behörde, das diese am Mittwoch selbst öffentlich machte, kritisierte die IAEA, dass das Austreten von 300 Tonnen radioaktiven Wassers auf der internationalen Skala INES eingestuft wurde. Ähnliche Vorkommnisse in der Vergangenheit seien nicht mit einer INES-Einstufung bedacht worden, hieß es in dem Brief. Die Atomaufsicht solle ihren Sinneswandel öffentlich erklären, forderte die IAEA.