Washington (AFP) Im Fall des US-Todeskandidaten Hank Skinner halten dessen Anwälte das Urteil nach einer neuen DNA-Analyse für nicht mehr haltbar. Ein Labor im Bundesstaat Virginia veröffentlichte am Donnerstag die Ergebnisse einer Untersuchung von vier Haaren vom Tatort. Sie waren nach der Tat vom Silvestertag 1993 in der Hand von Skinners damaliger Freundin gefunden worden, die er laut Urteil ebenso wie ihre beiden 20 und 22 Jahre alten Söhne in ihrem Haus getötet haben soll. Drei Haare stammen demnach aus der weiteren Familie der drei Opfer, eines von Skinner.