Baden-Baden (AFP) Vor dem G-20-Gipfel in St. Petersburg hat der Russland-Beauftragte der Bundesregierung, Andreas Schockenhoff (CDU), den russischen Präsidenten Wladimir Putin scharf kritisiert. Wenn Putin eindeutige Beweise dafür verlange, dass die syrische Führung für vermutete Giftgaseinsätze verantwortlich sei, sei dies ein "zynisches Spiel", sagte Schockenhoff am Donnerstag im Südwestrundfunk. Moskau habe schließlich "verhindert", dass die Vereinten Nationen sich zur Frage äußern dürften, "wer für den Einsatz verantwortlich" sei.