Karlsruhe (AFP) Im Fall des im August nach sieben Jahren aus der bayerischen Psychiatrie freigekommenen Gustl Mollath hat nun das Bundesverfassungsgericht frühere Beschlüsse zur Unterbringung des Mannes aufgehoben. Die Beschlüsse des Landgerichts Bayreuth und des Oberlandesgerichts Bamberg seien unzureichend begründet und verletzten die Freiheitsrechte Mollaths, wie das Gericht in einem am Donnerstag veröffentlichten Beschluss entschied.