Berlin (AFP) - (AFP) Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar hat die Informationspolitik der Bundesregierung in der Affäre um Spionageaktivitäten ausländischer Geheimdienste harsch kritisiert. Es sei "sehr ärgerlich", dass das für den Datenschutz zuständige Bundesinnenministerium und das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) ihm trotz wiederholter Nachfragen Auskünfte verweigert hätten, sagte Schaar am Donnerstag in Berlin bei der Vorstellung eines Forderungskataloges der Datenschutzkonferenz. Er habe deshalb beim Bundesinnenministerium eine offizielle Beanstandung wegen Nichteinhaltung der Informationspflicht eingereicht.