Münster (AFP) - (AFP) Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster hat sich in einem Versetzungs-Rechtsstreit mit der Aktenvernichtung beim Bundesverfassungsschutz im Zuge der NSU-Ermittlungen befasst. In zwei am Mittwoch bekannt gewordenen Beschlüssen entschieden die Richter bereits im vergangenen Juni, dass zwei Vorgesetzte des für die Aktenvernichtung verantwortlichen Referatsleiters bis auf weiteres auf ihre ursprünglichen Dienstposten im Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) zurückversetzt werden mussten. Die beiden leitenden BfV-Mitarbeiter waren zuvor versetzt worden. (Az. 1 B 1307/12, 1 B 1373/12)